Unter diesen Leitsatz stellen Ulrike und
Martin ihr neues Leben als Eltern - als Pflegeeltern ihres lang ersehnten
Pflegekindes Stephan. Anschaulich werden das Kennenlernen, die ersten Besuche
von Stephan und die verschiedenen Phasen der Beziehungsentwicklung geschildert.
Direktheit der Sprache, Offenheit und Ehrlichkeit in der Darstellung und eine
hohe Sensibilität für Stephans Empfindungen und die Hintergründe
seines Verhaltens zeichnen dieses Buch aus.
Dies ist kein weiteres Buch zur Theorie, sondern die lebendige Vorstellung
des Alltagslebens aus der Sicht einer Pflegemutter.
Eine spannende Lektüre, hilfreich und anregend für künftige
Pflegeeltern, alle Eltern und alle, die beruflich mit Kindern und Pflegekindern
zu tun haben. (Votum
Verlag 1994/1996/2003)
Stephan - Geschichte eines Pflegekindes ist im März 2008 neu erschienen, und zwar unter
dem neuen Titel:
PFLEGEKIND STEPHAN - Geschichte
eines steinigen Wegesneu!
(Jetzt mit Fotos!)
Shaker Media 2008
Paperback (16x23), 184 S.
ISBN: 978-3-940459-27-5
Preis: 18,90 EUR
Dieses Buch ist nicht nur für Pflegeeltern interessant. Es bringt den Leser mit viel Einfühlungsvermögen dazu, über sich und den Umgang mit den Kindern, nachzudenken. Es hilft Eltern, die Kinder besser zu verstehen und zu fördern. Meines Erachtens ist die Lektüre dieses Buches ein unbedingtes Muß für solche Eltern, die ihre Kinder nicht einfach nur "großziehen" sondern auch verstehen möchten! Nicole Vendt
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Stephan - Geschichte eines Pflegekindes entstand aus dem Tagebuch der Autorin dieses Buches und Pflegemutter, die sich voller Hingabe, vielleicht sogar Selbstaufgabe - aber dennoch beachtend mit viel Engagement, eigenem Lernwillen und Einfühlungs vermögen, an die schwere Aufgabe der Erziehung eines bereits 4jährigen wagte.
Ulrike Linnenbrink beschreibt den Zeitraum von fünf Jahren, mit den verschiedenen Stationen der Inpflegenahme von Stephan, wie dem Kennenlernen, der Annäherung, der Bindung und letztlich des Zusammenlebens. Dabei berichtet sie sehr ehrlich und gewissenhaft von den Schwierigkeiten, Fortschritten und Rückschlägen aus ihrem gemeinsamen Leben. Wenn es auch fraglich ist, ob sie und Stephan stets auf das beschriebene Verständnis und die Hilfe stießen. Doch abgesehen davon, finden sich Pflegeeltern irgendwann in dem Buch in den typischen alltäglichen Situationen wieder und für Pflegeelternbewerber ist es spannend zu lesen was auf sie zukommen kann. Daher: Für beide Gruppen gleichermaßen lesenswert. Ingrid Class-Mahler
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